Pressebereich
Pressemitteilungen
18.05.2005: Mehr Zukunft für Kinder und Jugendliche
Aktion Mensch verlängert Förderaktion 5000xZukunft bis Ende 2005
Knapp 9.000 Anträge - unter anderem für Freizeitangebote, integrative Projekte, Hausaufgabenhilfen, Umwelt- und Kulturinitiativen - sind bisher bei der Förderaktion 5000xZukunft eingegangen. Aufgrund der überwältigenden Resonanz hat die Aktion Mensch beschlossen, 5000xZukunft vorerst bis Ende 2005 zu verlängern.
31.03.2004: 25 Millionen für "5000xZukunft"
Gute Nachrichten für Kinder und Jugendliche: Ab sofort fördert die Aktion Mensch ein Jahr lang 5.000 Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit mit jeweils bis zu 5.000 Euro. Wie Dieter Gutschick, Geschäftsführer der Aktion Mensch, am Mittwoch in Berlin erklärte, gibt es im Wesentlichen zwei Gründe für die Initiative: Erstens führe die Finanznot in vielen Städten und Gemeinden dazu, dass wichtige Projekte in der Kinder- und Jugendhilfe nicht mehr ausreichend gesichert seien und deshalb nicht fortgeführt werden könnten. "Es ist ein Skandal," so Gutschick, "dass unsere Gesellschaft offensichtlich nicht mehr in der Lage ist, in ausreichendem Maße ihrer Verantwortung für Kinder und Jugendliche nachzukommen." Zweitens werde die Situation der Heranwachsenden häufig nur noch unter ökonomischen Gesichtspunkten beurteilt: "Kinder und Jugendliche werden wahrgenommen als Konsumenten, Kostenfaktoren und Rentenzahler der Zukunft. Ihre eigentlichen Bedürfnisse finden immer weniger Beachtung."
Vollständigen Text lesen31.03.2004: Zum Engagement aufrufen und konkrete Projekte ermöglichen
Statement zur Pressekonferenz am 31.03.2004 "5000xZukunft"
Dieter Gutschick, Geschäftsführer der Aktion Mensch
Wir haben heute eine wirklich gute Nachrichten für alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland: Die Aktion Mensch stellt 25 Millionen Euro zur Verfügung. Und zwar für Kinder- und Jugend-Projekte, die direkt vor Ort durchgeführt werden. Das heißt, wir werden ab heute für mindestens 5000 Projekte bis zu je 5000 Euro bereithalten und sie schnell und unbürokratisch weitergeben. 25 Millionen ist eine große Zahl, und wie häufig bei solchen Zahlen kann man sich nur wenig darunter vorstellen. Deshalb zum Vergleich: 25 Milllionen Euro sind fast ein Viertel von dem, was die Bundesregierung in ihrem Kinder- und Jugendplan 2003 zur Verfügung gestellt hat (das waren rund 111,5 Mio Euro).
31.03.2004: 5000xZukunft – Ein Programm zur rechten Zeit
Statement zur Pressekonferenz am 31.03.2004 "5000xZukunft"
Dr. Christian Lüders, Deutsches Jugendinstitut
Das Programm der Aktion Mensch 5000xZukunft kommt zur rechten Zeit. Aus einer ganzen Reihe von Studien und Expertisen, nicht zuletzt auch von den Ergebnissen der Enquete-Kommission des Bundestages zur „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“ wissen wir, dass es auf der einen Seite bei jungen Menschen eine große Bereitschaft gibt, sich einzumischen, sich zu engagieren und sich für andere einzusetzen. Entgegen den landläufigen Klischees von den hedonistischen Ichlingen bestätigen z.B. die Ergebnisse des so genannten Freiwilligensurveys, dass die 14- bis 24jährigen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sich überproportional engagieren. Besonders stark ausgeprägt ist das Engagement, wenn es sich auf das persönliche Lebensumfeld bezieht und die Jugendlichen das Gefühl haben, dass sie beteiligt werden und dass sie mitgestalten können.
31.03.2004: 22 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland
Statement zur Pressekonferenz am 31.03.2004 "5000xZukunft"
Gunda Voigts, Geschäftsführerin des Deutschen Bundesjugendring (DBJR)
Kinder und Jugendliche in Deutschland – das sind rund 22 Millionen junge Menschen mit eigenen Wünschen und Sorgen, mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Perspektiven.
Es gibt einen Ort, an dem sie alle früher oder später zu finden sind, durch den sie alle hindurch müssen und mit unterschiedlichem Wissen und Können, mit guten und schlechten Erfahrungen wieder heraus kommen - mit Gewinn an Selbstvertrauen oder Verlust desselbigen, einem Abschluss oder eben auch keinem: die Schule. Schule - ein Ort, der in den Debatten der letzten Jahre von Timms über Pisa bis zu Iglu als der Bildungsort in unserem gesellschaftlichen System benannt und diskutiert wird.






